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19. Juni 2026 | 18 Uhr – Verleihung des HiKo_21 – Nachwuchspreises 2026

| Preußen

Die Erforschung der Preußischen Seehandlung, die zahlreiche Desiderate aufweist und als wichtige staatliche Institution (abgesehen von kleineren und älteren Abhandlungen) gegenwärtig noch nicht die gebührende Aufmerksamkeit der Geschichtswissenschaft erfahren hat beziehungsweise erfährt, wird dank der Forschungen von Felix Töppel profitieren. Der Preisträger stellt aktuelle Forschungsfragen nach der weltwirtschaftlichen Verflechtung dieser wichtigen preußischen Institution und bewegt sich mit seinen global- und verflechtungsgeschichtlichen Ansätzen, seiner praxeologischen Herangehensweise sowie dank einer (außen-)wirtschaftlichen Perspektive methodisch auf der Höhe der Zeit. Er schreibt eine kulturgeschichtlich orientierte Institutionengeschichte, mit der er die Preußenforschung bereichern wird.

Felix Töppel nutzt für seine Untersuchung archivalische Quellen aus verschiedenen in- und ausländischen Archiven, deren Auswahl überzeugend und plausibel ist. Indem er auch den Stettiner Bestand zur Preußischen Seehandlung mit einbezieht, nutzt er bislang in der Forschung noch nicht erschöpfend ausgewertetes Material. Mit seiner Arbeit hinterfragt er das bislang in der Forschung gezeichnete Bild, wonach die Expansion der Seehandlung nach Osten primär als Ersatz für mangelnde Konkurrenzfähigkeit auf Überseemärkten gedient habe. Zudem eröffnet das Projekt neue Perspektiven auf langfristige Kontinuitäten preußischer und deutscher Außenpolitik.

Felix Töppel ist gegenwärtig Akademischer Mitarbeiter und Doktorand an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Die Preisverleihung findet am 19. Juni 2026 um 18 Uhr im Vortragssaal der Historischen Kommission (Kirchweg 33, 14129 Berlin) statt. Die Einladung finden Sie hier

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. Juni 2026 unter info(at)hiko-berlin.de.

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