8. Juni 2027 – Das Auftaktsymposium Berlin800
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Bezogen auf Stadtfeiern soll der Frage nachgegangen werden, wie diese eingesetzt wurden (und werden), um historische Gesellschaften zusammenzuhalten. Zugleich ist die Kommission bestrebt, zahlreiche gegenwärtig existierende Geschichtsbilder zusammenzubinden, um möglichst viele und diverse Bevölkerungsgruppen für das Stadtjubiläum zu gewinnen. Dazu werden im Symposium folgende Schwerpunkte gesetzt:
- Der Umgang mit dem schwierigen Jubiläumserbe von 1937 und 1987 wird rückblickend thematisiert.
- Vergleichend zu anderen Metropolen und Großstädten wird untersucht, wie andere Gemeinwesen mit Jubiläen umgingen beziehungsweise ihre Stadtfeiern begehen. Welche Metanarrative existierten dort oder existieren weiterhin?
- Berlin wird als urbaner Lebensraum der Berliner*innen, die die vielfältigen inneren Urbanisierungsprozesse tragen, ins Zentrum gestellt. Es soll auf die Bürger*innen fokussiert werden, die die mittelalterliche Handelsstadt, preußische Residenzstadt, deutsche Hauptstadt und europäische Metropole in der Vergangenheit gestalteten (und auch heute die Gegenwart und Zukunft maßgeblich prägen). Im Vordergrund steht Berlin als multikulturelle, diverse, hyperkomplexe und moderne Metropolgesellschaft.
Wir sind gegenwärtig dabei, das Programm zu erarbeiten. Sie finden es zu gegebener Zeit auf diesen Seiten.